Bürger und Heimatverein Refrath e.V.
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02.05.2018

Unterwegs in Refrath

Zahlreiche neue Mitbürger haben den Wunsch, den Ort, in dem sie nun wohnen und seine Menschen kennen zu lernen. Natürlich denkt der Heimatverein dabei nicht nur an Neubürger, sondern lädt alle Interessierten ein, sich mit uns auf den Weg zu machen, zumal sich Refrath in den letzten Jahrzehnten stark verändert hat. Auch „alte“ Refrather fragen sich an manchen Stellen: „Was war denn früher hier“?
Unser weitläufiges Refrath grenzt im Norden am Golfplatz an Gronau, im Osten bildet der vieldiskutierte Bahndamm die Grenze zu Bensberg, im Süden geht die Fläche über die A4 hinaus in den Königsforst und im Westen stößt sie am Neubaugebiet „Zur Brücker Aue“ auf die Kölner Grenze. Um diesem Raum zu erfassen, hat der Bürger- und Heimatverein vier Rundwege mit insgesamt 45 Informationstafeln zur Ortsgeschichte ausgeschildert. Man kann sie erwandern oder mit dem Fahrrad abfahren. Zu diesen Wegen gibt es jeweils einen Wanderführer mit Karte und zusätzlichen Informationen. Sie sind in der Buchhandlung „Siebenmorgen“ erhältlich. Wer möchte, kann sich auch von mir führen lassen (möglichst mind. 6 Pers.). Für Mitbürger, die nicht mehr wandern oder Rad fahren können, besteht auch die Möglichkeit, bei einem Bildervortrag mit zu „wandern“.
Den ersten und ältesten Rundweg nennen wir den historischen. Er berührt die ältesten Siedlungskerne Refraths: die „Motte“ in Kippekausen (alte Fluchtburg), die Saaler Mühle mit dem großen Weiher und angrenzendem Wald, Alt Refrath mit der Alten Kirche und die Steinbreche mit dem Kahnweiher, der ja ursprünglich ein Steinbruch war und den „Zaubersee“.
Der Weg durch den Westen bietet zwei Möglichkeiten. Er führt vom Niedenhof durch das „Hüttenfeld“ an den Kahnweiher heran. Dort kann man wählen: entweder das „Vürfels“ hinab zu wandern oder über das „Beckershäuschen“ ins „Beningsfeld“ zu gehen, um das älteste Wegekreuz und den Reiterhof kennen zu lernen. Am „Rinderweg“ sieht man die letzten großen Wiesenflächen, die es noch gibt. Um ihre Bebauung wird gestritten.
Refraths Süden und Frankenforst erschließt der dritte Weg. Man lernt das Kinderdorf kennen, wandert ein Stück weit durch den Königsforst (Bergbau und altes Munitionslager) und kehrt über Neufrankenforst ins Zentrum zurück. Als Alternative käme der Weg über Altfrankenforst mit seinen alten schönen Villen hin zur Saaler Mühle und über Kippekausen zurück in Frage.
Der vierte Weg führt von der Steinbreche zur Kicke, ggf. mit einem Abstecher zur Alten Kirche. Über die „Kaule“ gelangt man zur „Brandroster“ von wo die „Alte Marktstraße“ an den Reiterhof im ehemaligen Rittergut „Beningsfeld“ heranführt. Auch dort soll es eine „Motte“ gegeben haben. Zurück geht es über die „Bernard-Eyberg-Straße“ zur Steinbreche.
Auf allen Wegen können sich kleine aber auch größere Gruppen von H.P.Müller führen lassen.

 Unterwegs in Refrath.pdf


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